FORSCHUNGSZUGANG
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FORSCHUNGSZUGANG

Aus dem Selbstverständnis des Lehrstuhls für Sportmedizin und Gesundheitsförderung leitet sich folgendes Ziel für miteinander verschränkte Forschung und Lehre ab:

Unter dem Vorzeichen Menschsein dürfen sollen Sportmedizin und Gesundheitsförderung in den Dienst der theoretischen Begründung und anwendungsorientierten (Weiter-) Entwicklung einer dem Menschen gerecht werdenden gesunden Lebensführung genommen werden.

Gesundheit und Krankheit gehen mit jeder Person zugänglichen Erfahrungen von Gesundsein und Kranksein einher. Dabei wird das Gesundsein eher mit subjektiven Erfahrungen unmittelbarer Vitalität, Bereitschaft zu uneingeschränkter Leistungsfähigkeit und Fitness in physischer, psychischer und sozialer Hinsicht verbunden. Ein solcher Zugang erschließt sich nicht selten erst, wenn die Erfahrungen mit Gesundsein so nicht mehr zur Verfügung stehen und im Nachhinein Teil der eigenen oder anderer Personen Lebensgeschichte geworden sind. Der Zugang zu Kranksein wird am ehesten durch die vergleichsweise mehr oder weniger starken Einschränkungen und Symptome wie beispielsweise Schmerzen, Müdigkeit oder Leistungseinbußen in den verschiedensten Lebensbereichen gegeben sein. Damit haben viele, wenn nicht die meisten Menschen auch einen Eindruck davon, was der Gesundheit zuträglich oder abträglich ist. Es kann im Thema Gesundheitsförderung davon ausgegangen werden, dass die persönlichen Erfahrungen und das individuelle Wissen auch bei sog. Laien durchaus eine gewisse Expertise haben. Das damit verbundene Reflexionsniveau ist durchaus beachtlich, wichtig und notwendig.

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