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ThAB

In 2003 the Thuringian Secretary of Family, Health and Social Affairs, also responsible for sports, declared the Thuringian Counselling Office against Doping, Drug and Substance Abuse in Sports (Thüringer Beratungsstelle zur Bekämpfung des Dopings, Drogen- und Medikamentenmissbrauchs im Sport; Kurzname: Thüringer Antidoping Beratungsstelle - THAB) opened and assigned Univ.-Prof. Dr. med. Holger Gabriel as its director. The close connection to the Chair of Sportmedicine at the Friedrich-Schiller-University was desired. Main task of the THAB is the doping prevention. Since the beginning in the year 2003 the THAB closely cooperated with the Jena Ethics Centre under the head of the directorate Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler. Since 2013 Prof. Dr. Holger Gabriel is member of the directorate of the Jena Ethics Centre.

In 2011 the Chair of Sports Medicine received the add-on Health Promotion. Simultaneously the THAB was incorporated into the chair of Sports Medicine and Health Promotion. The strategic aim was to strengthen the indepency of the THAB, to protect it from external influence and to enable the close connection between doping behaviour and health promotion in research, teaching and counseling. Chief physician and director of the THAB is Univ.-Prof. Dr. med. Holger Gabriel.

German history of the past decades can be devided into periods before and after the years 1989/1990, the years of breaking down the wall and reunification of the two German parts. Since 1976 sportsmedicine in Jena was closely related to the building at Wöllnitzerstrasse 42. This building was and is a cristallization point of medical and scientific dealing with doping and health. Until 1989/1990 sportsmedicine was part of the sportsmedical service of the former German Democratic Republic. Since 1990 and under the general conditions of the reunified German Federal Republic sportsmedicine at the Wöllnitzerstrasse 42 in Jena was integrated into the Friedrich-Schiller-University Jena and has the offical duty of teaching and research.

The preface of the basic law of the Friedrich-Schiller-University Jena of June 18th, 2007 (published in the "Amtsblatt des Thüringer Kultusministeriums; Gz: 41/437/21-86") outlines:

"Die Alma Mater Jenensis, gegründet in Folge der Reformation als ernestinische Landesuniversität, ist den freiheitlichen und demokratischen Traditionen von Forschung und Lehre verpflichtet. Sie orientiert sich ebenso an den hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen, die sie in ihrer wechselvollen Geschichte aufzuweisen hat, wie an den richtungsweisenden Beispielen für die Verteidigung von Freiheit und von gelebter akademischer Verantwortung. Die Zeiten der Anpassung an autoritäre Staatlichkeit begreift sie als ständige Mahnung für ihre Mitglieder und Angehörigen, sich kritisch den neuen Herausforderungen in Wissenschaft und Gesellschaft zu stellen. Das Collegium Europaeum Jenense ist diesen Aufgaben verpflichtet.
Die Mitglieder und Angehörigen der Alma Mater Jenensis bedenken ihre Mitverantwortung für die Folgen und den möglichen Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse. Bei ihrer Forschung sind sie dem friedlichen Zusammenleben der Menschen und dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet."

The THAB takes over the responsibility to act in the spirit of the aforementioned preface. In particular researchers, teachers and councelors are dedicated
a) to provide help, if individuals seek for help to deal with doping,
b) to act in humane, academic and medical responsibility,
c) to develop critical impact into society, medicine and sports regionally, nationally and internationally.

Contact: holger.gabriel@uni-jena.de (if contact is needed confidentially, please notifiy "THAB - personal and confidential to Prof. Gabriel).


Auf Initiative der Landessportkonferenz eröffnete Im Jahr 2003 der auch für den Sport zuständige Thüringer Minister für Familie, Gesundheit und Soziales die Thüringer Beratungsstelle zur Bekämpfung des Dopings, Drogen- und Medikamentenmissbrauchs im Sport (Thüringer Antidoping Beratungsstelle - THAB). Die Leitung wurde Univ.-Prof. Dr. med. Holger Gabriel übertragen. Die enge Verbindung zu dem Lehrstuhl für Sportmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität wurde ausdrücklich gewünscht. Hauptaufgabe der THAB ist die Dopingprävention und die Gesundheitsberatung zu Dopingfolgen. Seit dem Beginn des Jahrs 2003 kooperierte die THAB eng mit dem von Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler geleiteten Ethikzentrum Jena. Seit 2013 ist Prof. Dr. Holger Gabriel Mitglied im Vorstand des Ethikzentrums Jena.

Im Jahr 2011 wurde die Denomination des Lehrstuhls für Sportmedizin um das Gebiet Gesundheitsförderung erweitert. Gleichzeitig wurde die THAB in den Lehrstuhl fest integriert. Das strategische Ziel dabei war die Stärkung der Unabhängigkeit der THAB, um sie vor äußeren Einflüssen zu schützen und die enge Verbindung zwischen Dopingverhalten und Gesundheitsförderung in Forschung, Lehre und Beratung zu ermöglichen. Leiter der THAB ist Univ.-Prof. Dr. med. Holger Gabriel

Die jüngere deutsche Geschichte kann in zwei Zeitabschnitte unterteilt werden: Vor und nach den Jahren 1989/1990, in denen der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands stattfand. Seit 1976 war die Sportmedizin in Jena eng mit dem Gebäude in der Wöllnitzerstrasse 42 verbunden. Das Gebäude war und ist ein Kristallisationspunkt des medizinischen und wissenschaftlichen Umgangs mit Doping und Gesundheit. Bis 1989/1990 war die Sportmedizin ein Teil des sportmedizinischen Dienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Seit 1990 ist die Sportmedizin unter den Rahmenbedingungen des wiedervereinten Deutschlands Teil der Friedrich-Schiller-Universität Jena und hat als Dienstaufgaben Forschung und Lehre zu erfüllen.

Die Präambel der Grundordnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 18. Juni 2007 (veröffentlicht im Amtsblatt des Thüringer Kultusministeriums; Gz: 41/437/21-86) lautet wie folgt:

"Die Alma Mater Jenensis, gegründet in Folge der Reformation als ernestinische Landesuniversität, ist den freiheitlichen und demokratischen Traditionen von Forschung und Lehre verpflichtet. Sie orientiert sich ebenso an den hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen, die sie in ihrer wechselvollen Geschichte aufzuweisen hat, wie an den richtungsweisenden Beispielen für die Verteidigung von Freiheit und von gelebter akademischer Verantwortung. Die Zeiten der Anpassung an autoritäre Staatlichkeit begreift sie als ständige Mahnung für ihre Mitglieder und Angehörigen, sich kritisch den neuen Herausforderungen in Wissenschaft und Gesellschaft zu stellen. Das Collegium Europaeum Jenense ist diesen Aufgaben verpflichtet.
Die Mitglieder und Angehörigen der Alma Mater Jenensis bedenken ihre Mitverantwortung für die Folgen und den möglichen Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse. Bei ihrer Forschung sind sie dem friedlichen Zusammenleben der Menschen und dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichtet."

Die THAB übernimmt Verantwortung im vorgenannten Sinne. Insbesondere engagieren sich Wissenschaftler, Dozenten und Berater
a) Hilfe suchenden Menschen im Umgang mit Doping zu helfen,
b) in menschlicher, akademischer und medizinischer Verantwortung zu handeln,
c) um eine kritische Wirkung in die Gesellschaft und Medizin sowie den Sport auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

Kontakt: holger.gabriel@uni-jena.de (wenn vertrauliche Kontaktaufnahme gewünscht ist, bitte Folgendes vermerken: "THAB - persönlich und vertraulich für Prof. Gabriel").